10.11.2018

THW Wiesloch-Walldorf Fachgruppe Räumen wieder auf Achse

Intensive Räumübung mit dem THW Sinsheim

Diesmal folgten die Helfer der Räumgruppe ihrer Kameraden aus Sinsheim, die in einem Steinbruch ein hervorragendes Übungsgelände für eine Räumübung gefunden hatten.

Wie üblich, wenn man mit schwerem großen Gerät unterwegs ist, beginnt so eine Übung schon früh morgens. So ging es um 6.30 Uhr in Richtung Sinsheim, wo man sich mit den bereitstehenden Sinsheimern traf und gemeinsam den Weg über die Täler zum Steinbruch fuhr. Hier wurde für die Kraftfahrer mit ihren schweren LKW und Tieflader schon die erste Ausbildung absolviert.

 

Angekommen gab es ein kleines Frühstück und Einweisung vom Betreiber des Steinbruch. Danach baute man gemeinsam die 4 Ausbildungsstationen auf und begann mit dem Tagewerk.

Gemischte Teams, je ein Helfer aus Sinsheim und einer aus Wi-Wa bildeten eine Stationsmannschaft. LKW und Maschinen wurden munter getauscht, ist es doch von enormer Wichtigkeit auch die Gerätschaften seiner Nachbar-Räumgruppe zu kennen und bedienen zu können. Nur so ergeben sich im Einsatz Synergien, wenn Ablösungen gefordert oder gleichzeitig mehrere Maschinen im Einsatz sind.

 

So gab es die Station 1 mit Radlader und Kipper Wi-Wa mit der Aufgabe unterschiedlichste Materialien zu laden und dann auf der Steinbruchwaage zu verwiegen. Damit sollten die Helfer ein Gespür bekommen, wann der LKW voll ist und wie viele Schaufeln des Radlader nötig sind. Station 2 war schon etwas kniffliger: hier mussten tonnenschwere Steine, die als Wegbegrenzung dienten, mit dem Telelader auf den Sinsheimer Kipper verladen werden und zur Station 3 verfahren werden. An der Station 3 stand den Helfern ein Mobilbagger zum Abladen und ein Kettenbagger mit hydraulischem Meisel, zum zerkleinern der Steine, zur Verfügung. Highlight war aber die Station 4, denn hier musste mit einem Kettenbagger mit Meisel Material zum Zerkleinern herausgebrochen werden. Hierzu stand den Helfern ein 90-Tonnen-Kettenbagger zur Verfügung.

Die Freude aller Teilnehmer war überwältigend, da hier die freundlichen Steinbruch-Mitarbeiter natürlich tatkräftig mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Im Turnus von 2 Stunden wurden die Stationen gewechselt, sodass jedes Team alle Fahrzeuge und Maschinen nutzen und bewegen durfte. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Ehrenamtlichen hier auch mal einen Steinbruchkipper fahren durften, der 35 Tonnen laden kann. Im Vergleich: der THW-Kipper kann 9 Tonnen laden. Nach diesen Erlebnissen mit diesen beeindruckenden Maschinen störte es auch keinen der Teilnehmer, dass es erst spät im Dunkeln wieder Richtung Heimat ging.

Die Fachgruppe Räumen des THW Wiesloch-Walldorf möchte sich nochmals bei dem Betreiber und den Mitarbeitern des Steinbruch für all diese Möglichkeiten bedanken. Dieser Dank geht selbstverständlich auch an die Kameraden der Räumgruppe aus Sinsheim, ohne die diese Ausbildung wohl so nicht zustande gekommen wäre.


 

 


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